LOTUS Charity

Charity Launch – Lotus
Themenausstellung im Wiener EGA
Stop weibliche Genitalverstümmelung!
Um diesen Slogan ging es in der ersten Ausstellung im Frauenzentrum EGA

WARUM LOTUS?  Die Lotusblume als Zeichen der Liebe.

Die Lotusblume ist eines der tiefgründigsten Symbole der Welt und war schon immer ein Symbol für Perfektion, Liebe und Erleuchtung in verschiedenen Kulturen.
Was ist Schönheit? Was ist Perfektion? Die Farbigkeit unseres Lotus steht für Vielfalt und zugleich für die schöne bunte Welt, in der wir leben.

Die Lotusblüte repräsentiert das zarte Geschlechtsorgan.

Sie ist ein Symbol der Wiedergeburt und Kostbarkeit.

Zudem steht sie für:

  • Liebe, Neubeginn im Leben oder wahre innere Schönheit
  • Reinheit und Unberührtheit
  • (göttliche) Geburt und Vollkommenheit
  • und die Schöpfung des Lebens und des Universums

Unser Ziel ist es, eine kritische Sichtweise auszudrücken, um eine andere Perspektive zu erlangen, denn das Symbol zeigt, dass auch Unvollkommenheit, Perfektion in der Natur ist.

​“Because a picture says more than words“.

Die Ausstellung Lotus zeichnete zum einen eine künstlerische Interventionen zur Sensibilisierung und der Thematisierung von Frauenrechten, Gleichstellung und eine Auseinandersetzung damit auf, sei es durch die Kunst selbst oder durch Musik, Film sowie einer Podikumsdisskusion.
Zum anderen wird die Ausstellung durch Beiträge zeitgenössischer Künstler*Innen aus Ländern, wie Bukina Faso, Sudan, Spanien, Chile, Litauen, Deutschland und Österreich vervollständigt. Heimische und internationale Street Artists und Kreative setzen sich mit dem grausamen Ritual der weiblichen Genitalverstümmelung auseinander,
um mit einer künstlerischen Herangehensweise auf die weltweit immer noch vorherrschenden Missstände aufmerksam zu machen.

Mit einem interkulturellen Austausch von internationalen Künstler*Innen haben wir kreativ Position bezogen und eine kritische Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen Dogmen geschaffen.
Den Besucher*Innen wurde ein breites Spektrum an angewandter und zeitgenössischer Kunst mit Musik, Tanz und Performance geboten.

Die Unterstützung der Sprecherin der Plattform stopFGM, Abgeordnete zum Nationalrat Petra Bayr, MA, MLS, sowie die Vorsitzende im Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft, Mag.a Sybille Straubinger, MBA, und die Organisatorinnen des Frauenvolksbegehrens, war sehr wichtig für das Gelingen unserer ersten Charity-Veranstaltung.
Der Erlös aller verkauften Arbeiten geht zu 50 Prozent an eine von den Künstler*Innen selbst gewählten Institution zur Aufklärung und Prävention von weiblicher Genitalverstümmelung.

„Wer sagt, dass Mauern grau sein müssen?“
von Gerda Mackerle Heute.at

Kuratiert von: artcanhelp.com in Zusammenarbeit mit ionart.at

Abb. 1: „hidden flowers“ von Anis (Chile)
(© iOnArt / Photo: Christian Winkler )

Laut Weltgesundheitsorganisation müssen weltweit 140 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen von Genitalverstümmelung leben. In Österreich wird die Zahl der betroffenen Frauen auf 8.000 geschätzt, etwa 1.900 davon leben in Wien.

Artcanhelp.com und iOnArt möchten die Gruppenausstellung LOTUS zum Anlass für weitere gesellschaftskritische Interventionen durch Kunstinitiativen nehmen.

Der Zweck des Vereins ARTCANHELP ist es, eine Stätte für Kunst, Kultur und Kommunikation zur Unterstützung und Förderung von sozialem Engagement anzubieten.

Moderiert von Journalistin und Publizistin Livia Klingl, diskutierten MMag. Corinna Geißler (UNICEF Österreich) und Umyma El Jelede, Bakk.a, Fem Süd im Anschluss an die Ausstellungseröffnung mit dem Publikum.

Abb. 2: Podiumsdiskussion
Corinna Geißler (UNICEF Österreich, Umyma El Jelede, Bakk.a,
Fem Süd, Moderation: Livia Klingl, Journalistin)
(Photo: EGA )

Abb. 3: Film: Jaha`s Promise.
(Photo: EGA )

Femmes globales: Weibliche Genitalvesrtümmelung – Das Schweigen durchbrechen.

Die Eröffnung der Finnisage nahm LAbg. Mag.a Nicole Berger-Krotsch, SPÖ Wiener Frauensekretärin, vor.

Mit dem Film „Jaha’s Promise” rundete Femmes globales  die Finissage ab. Der Film erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die als Baby Opfer weiblicher Genitalverstümmelung wird.

Mit 15 Jahren kommt sie nach New York, um einen fremden Mann mittleren Alters zu heiraten. Sie entkommt der Zwangsheirat und kehrt schließlich ein Jahrzehnt später nach Gambia zurück. Es ist ein Film, der Veränderung will und sich für die Rechte von Mädchen einsetzt.

APA Presseinformation: https://www.ots.at/presseaussendung/

Heute.at: https://www.heute.at/Wer-sagt–dass-Mauern-grau-sein-muessen–46397897

Danke an alle unsere Partner*Innen:

ega: frauen im zentrum
STOPFGM.net
ARTE Creative
FEM Süd
Improper Walls
Wedia.at
Kollektiv Zyklus
Somalischer Kultur Verein
Uniscreens
Chupitos Bar Vienna

Ein großes Dankeschön an alle unsere Unterstützer*Innen:
Bezirksvorstehung in Mariahilf
SPÖ Wien